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Ausgezeichnete Gedichte

2011/2012

Im Morgengrauen
schauen Gras und Brombeeren –

heraus aus dem Schnee!

      (Carina Ried, 8A)                                                   

 
Er ist wie ein Freund
Er unterhält sich mit mir
Schneemann im Garten

(Elena Erlanger, 8B)

Das Jahr beginnt mit
Snowboard fahren, - Raketen

Steigen in die Luft.
(Marisa Wilkening, 5C)

2010/2011

Kleine Igelchen
in großen Blätterhaufen,

sie schlafen ruhig.
(Elena Arcidiacono, 7C)
Dächer biegen sich
unter der großen Schneelast,

man hört sie ächzen.
(Robert Schmidt, 7C)
Knospen blühen auf,
viele Schneeglöckchen kommen.
Endlich
der Frühling!
(Lotta Frank, 6A)
Eine Wasserschlacht
kühlt ab. Wir schwimmen mit Ge-
nuss
im kalten See.
(Helena Fuchs, 6C)

2009/2010

Du bist mittendrin,
solang diese Welt sich dreht –
du kleiner Pandabär!

(Leonie Schauerte, 5C)
Der Himmel ist trüb,
doch der Wind bläst sanft die grau-
en Wolken hinfort.

(Laura Jenni, 5C)
Der Boden ist jetzt
warm. – Tiere schauen auf den
Sonnenuntergang!

(Claire S., Bianca B., Julia H., 6D)
Das feuchte Gras
erstrahlt wie glänzendes Gold –
im Sommerregen.

(Robert Schoen, 5B)

2006/2007

Die Nebelschwaden
Sie legen sich übers Land

langsam und träge
(Marlene Bagowski, 5A)
Die Wintersonne
bescheint den Schnee mit Licht,

erwärmt uns Menschen.
(Tobias Scheufele, 5A)
Mein Sxophon schwimmt
auf dem See. "Frühlingswetter",

singt der Aal fröhlich
(Paulina Demmerle, 5C)
Alle Bäche quel-
len und springen,
Sonne ü-
berflutet die Welt.
(Claudio de Rose, 6B)

2005/2006

Zwei Hummeln brummen
wie Motorboote am Meer

am Teich hin und her
(
Kl. Julia Hopfauer, Kl. 5a)

Schneeflocken fallen
und sie tauchen die Erde

in ein schönes Weiß
(Constanze Körmer, 6B)
Die Morgensonne blüht
gelb-schwarze Bienen fliegen

und Kröten wandern.
(Claudio de Rose, 6B)
Eine Spinne läuft
über ein Blatt im Wasser

Sie verschwindet schnell.
(Julia Hopfauer, 5A)

2004/2005

Ein Rabe hüpft hier
über den kalten Boden.

Es schmeckt ihm sein Wurm.
(Susanne Templin, 7A)
Durch die weißbedeckt-
ten Zweige schlängelt sich
das
zarte Eichhörnchen.
(Tobias Prell, 5B)
Die Tiere kommen.
nach dem langen Winterschlaf
plätschert der Bach.
(Johannes Brettner, 6C)
Rote Libelle
sitzt auf meinem Finger
und
biegt ihren Körper.
(Carolin Weinbuch, 5C)

2003/2004

Der Kürbis leuchtet.
Seine Fratze macht mir Angst.

Schnell die Flamme aus.
(Sonja Reinert, 6B)
Bunte Luftschlangen
Da
unter vielen Menschen
sitzt einsam ein Clown.
(Florian Schwaiger 7D)
Der Tiger schleicht durch
die Savannengräser

aber doch so zärtlich
(Alexander Kröper 5A)
Die Wellen treiben
die Muscheln ans große Riff.

Sie flüstern leise.
(Selina Baltzer 7A)

2002/2003

Oben die Sterne
beginnen ein Gespräch. Ich
höre ihnen zu.
(Sajid Butt 7B)
Der Himmel ist weiß,
ein Schneeflöckchen fliegt zu mir.

Es schmilzt auf der Hand.
(Teresa Schliephake 6B)
Im Ei ist es warm
und schön, doch man kann nichts sehn.
Wann knackt die Schale?
(Simone Roos 6B)
Im Bach sich spiegelnd,
glühend rot am Horizont

fließt der Sonnenglanz.
(Sarah Kremer 7C)

2001/2002

Verdorrte Blumen,
eine ist noch zu sehen,

Fetzen der Hoffnung.
(Sajid Butt 6C)
Der Mond scheint oben.
Er bringt den Schnee zum Leuchten

in der tiefen Nacht.
(Matthias Lindemeyer 8D)
Der Frühlingsregen
durchpeitscht den Winterschleier,

erste Sonnenstrahlen.
(Vivian Lang 5E)
Dort ist ein Erdloch.
Ein Regenwurm schaut heraus

und zwinkert mir zu.
(Vanessa Struk 7A)

2000/2001

Bäume krümmen sich,
Blätter segeln zum Boden,

selbst ich flieg vor Glück!
(Alexander Maassen, Kl. 8D)
Verdorrte Pflanzen
spitzen aus dem kalten Teich.

Sie sind gestorben.
(Caroline Timm, Kl. 6A)
Das Schneeweiß ist fort.
Das Eis bricht und schmilzt davon,

blaues Wasser glänzt.
(Natalie Oka, Kl. 7E)
Ich stehe am Meer.
Der Sand glüht in der Hitze,

ein warmer Wind weht.
(Laura Velte, Kl. 5A)