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Modus 21

MODUS21 steht für den 2002 begonnen und im Juli 2007 abgeschlossenen Modellversuch MODell Unternehmen Schule im 21. Jahrhundert, der in Bayern anfangs 23 und zuletzt 44 Pilotschulen verschiedener Schularten (Förderschulen, Grundschulen, Haupt-/Mittelschulen, Volksschulen, Gymnasien, sowie Berufliche Schulen) als Großprojekt durch die Stiftung Bildungspakt Bayern gefördert und in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt wird. Seit Mitte 2004 wird das Modellprojekt von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wissenschaftlich durch Prof. Dr. Liebau, Regina Bürger und Dipl.-Psych. Katharina Schmid begleitet.

 

Ziele:

Ziel ist die Förderung von mehr Selbstständigkeit und unternehmerischem Denken an Schulen. Die positiven Ergebnisse von MODUS21 werden zukünftig in die Schulpraxis übernommen.

 

Prinzip:

Der Versuch ist modular aufgebaut und umfasst die Kernarbeitsfächer

  • Qualität von Unterricht und Erziehung,
  • Personalmanagement und Personalführung,
  • Inner- und außerschulische Partnerschaften und
  • Sachmittelverantwortung.

Die teilnehmenden Schulen dürfen bei der Erprobung geeigneter Methoden zur Stärkung der Selbstständigkeit bei pädagogischer Erforderlichkeit über die geltenden Schulordnungen hinausgehen, solange die Vorgaben des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (BayEUG) und der Lehrpläne eingehalten werden.

 

Erfolge:

30 erprobte und positiv bewertete Maßnahmen der MODUS21-Schulen wurden bereits mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 für alle Schulen freigegeben. Damit erhalten alle bayerischen Schulen mehr Selbstständigkeit und damit größere Freiräume bei der Gestaltung von Unterricht und Schule. Die Auswahl geeigneter Maßnahmen aus den Bereichen Schulorganisation, Individualförderung, Leistungserhebung sowie Personalführung und Personalmanagement des Projekts steht den Schulen dabei frei.

 

Externe Links:

 

(Quelle: Wikipedia.org mit kleinen Änderungen)