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Grundlagen und Bestimmungen zum konfessionellen Religionsunterricht

1. Der Religionsunterricht ist in Bayern für die bekenntnisangehörigen

Schüler Pflichtfach. Deshalb sind Schülerinnen und Schüler, die einer Kirche oder Religionsgemeinschaft angehören, grundsätzlich verpflichtet, am Religionsunterricht ihrer Konfession teilzunehmen.

 

2. In den Fällen, in denen eine derartige Pflicht nicht besteht (bei bekenntnislosen Schülern oder Schülern, für deren Bekenntnis kein Religionsunterricht eingerichtet ist sowie bei Schülern, die vom Religionsunterricht abgemeldet sind), muss der Schüler das Fach Ethik als Ersatzunterricht für den Religionsunterricht besuchen.

 

 

3. Schüler, die konfessionslos sind, können am Städtischen Thomas-Mann-Gymnasium auf Antrag am katholischen oder evangelischen Religionsunterricht (als Pflichtfach) unter folgenden Voraussetzungen teilnehmen:

 

·         schriftlicher Antrag der Erziehungsberechtigten bzw. des volljährigen Schülers an den Schulleiter;

·         kein Entgegenstehen zwingender schulorganisatorischer Gründe;

·         Zustimmung der zuständigen Stelle der Kirche; diese Stelle bestimmt sich nach dem Recht dieser Religionsgemeinschaft (kath.: örtlich zuständiges Ordinariat, ev.: örtlich zuständiger Dekan bzw. Schulbeauftragter);

 

 

Praktisch bedeutet das für Sie:

Wenn Sie für Ihr Kind diesen Weg beschreiten möchten, bitten wir Sie, das auf unserer Schulhomepage abrufbare Antragsformular „Teilnahme am katholischen / evangelischen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach“  bis einschließlich Punkt „2. Religionszugehörigkeit“ auszufüllen und zur Einschreibung mitzubringen.

 

 

4. Schüler, die sog. „kleinen Religionsgemeinschaften“ (z.B. orthodox) angehören und keine Möglichkeit haben, schulisch erteilten Religionsunterricht ihrer Konfession zu besuchen, können am Städtischen Thomas-Mann-Gymnasium ebenfalls auf Antrag am katholischen oder evangelischen Religionsunterricht (als Pflichtfach) teilnehmen:

 

 

Praktisch bedeutet das für Sie:

Es gelten alle Voraussetzungen, die bei konfessionslosen Schülern gelten (vgl. 3.).

Zusätzlich ist dem Antrag das schriftliche Einverständnis der zuständigen Stelle der Religionsgemeinschaft beizufügen, der die betreffenden Schüler angehören. Angehörige der Diözesen der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) verwenden hierfür bitte das Formblatt „Antrag auf Zustimmung der OBKD zum Besuch von Religionsunterricht einer anderen Konfession“.  

 

Wenn die Zustimmung der zuständigen Stelle(n) vorliegt, spricht der Schulleiter die Zulassung zur Teilnahme aus, die für die Besuchsdauer der betreffenden Schulart gilt, soweit nicht die Zustimmung einer beteiligten Religionsgemeinschaft widerrufen wird.

 

Die Schüler erhalten im Zeugnis eine Note in diesem von ihnen tatsächlich

besuchten konfessionellen Religionsunterricht, unabhängig von der eigenen

Bekenntniszugehörigkeit.

 

(Zusammenstellung orientiert am KMS „Grundlagen des Religionsunterrichts und der religiösen Erziehung“ vom 21.10.2009 und am KMS „Besuch des katholischen oder evangelischen Religionsunterrichts durch Schülerinnen und Schüler, die konfessionslos sind oder einer sog. kleineren Religionsgemeinschaft angehören“ vom 31.03.2017)

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Die Fachschaften Religionslehre