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Mai 2014

Aus aktuellem Anlass…

Wie der geneigte Leser sicherlich schon bemerkt haben dürfte, ist seit dem Erscheinen des letzten Newsletters schon einige Zeit ins Land gegangen. Unglücklicherweise steht jedoch am Ende der gymnasialen Schullaufbahn zumeist das Abitur, so dass uns alljährlich (und insbesondere dieses Jahr) tatkräftige und talentierte Schreibtalente entgleiten – und das auch schon während der intensiven Lernphasen. Nichtsdestotrotz sind wir nun wieder für euch da!
Stellvertretend für die zahlreichen Aktivitäten, die am TMG stattgefunden haben (etwa der Schulball), erscheint in unserer aktuellen Ausgabe ein kurzer Bericht über die Aufführung des Theaterstückes „Das Kaffeehaus“ von Carlo Goldoni.


Am 05. und 06. April gelang es dem Profilfach Theater-und Film der 11. und 12. Klassen die Komödie „Das Kaffeehaus“ von Carlo Goldoni ansprechend zu inszenieren.

Schauplatz der Handlung ist Senior Ridolfos Kaffeehaus in Venedig, welches von der örtlichen Bevölkerung als Treffpunkt verwendet wird, um den täglichen Klatsch und Tratsch auszutauschen. So verschlägt es auch den spielsüchtigen Kaufmann Eugenio und seine Gläubiger sowie die geschwätzige Donna Marzia regelmäßig auf die Terrasse des Kaffeehauses. Eugenios steigende Schulden werden schon bald der ganzen Stadt bekannt und die daraus resultierenden Verwechslungen, Liebesgeschichten und von Donna Marzia gesponnen Intrigen werden im weiteren Verlauf auf humorvolle Weise beleuchtet.

Auch wenn die Mensa der Schule nur begrenzt italienisches Flair verbreitet, gelang es bereits zu Beginn das Publikum mit italienischer Musik auf die mediterrane Atmosphäre einzustimmen. Auch das liebevoll gestaltete Bühnenbild  sowie die Lichttechnik konnten dazu beitragen, ein kleines Stück Italien nach München zu holen. Zu Beginn und in der kurzen Zwischenpause präsentierten die Schüler des Profilfaches kleinere Filmsequenzen, die während der Proben entstanden.

Den Schauspielern gelang es, das Publikum oft und lauthals zum Lachen zu bringen. Nicht nur die sächsischen Touristen, sondern auch die restlichen Protagonisten wurden facettenreich und ansprechend dargestellt. Auch kleinere Abänderungen des Originals, wie die Tatsache dass Don Marzio kurzerhand zu einer Frau wurde, verliehen dem Stück einen persönlichen Charme.
Insgesamt waren beide Aufführungen von Erfolg gekrönt und das Publikum wurde für seine Anwesenheit mit einem schönen Abend und viel Spaß belohnt.