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November 2011

„Gut Ding will Weile haben!“ Unter diesem Motto steht unser Newsletter November, der leider erst Mitte des Monats erscheinen konnte. Wir geloben jedoch Besserung und arbeiten schon eifrig an der Dezember-Ausgabe.

 

In diesem Sinne wünschen wir viel Vergnügen bei der Lektüre.

Die Redaktion

 

 

Auf in die Zukunft

Donnerstag, 27.10.11, kurz nach Schulschluss: Die Schüler der gesamten Oberstufe haben sich in der Turnhalle versammelt, um wertvolle Informationen für ihre berufliche Zukunft zu ergattern.
 

Den baldigen Schulabsolventen schießen momentan nämlich viele Fragen durch den Kopf, so etwa: „Was soll ich nach dem Abi machen? Auslandsreise, Arbeiten oder doch Studieren?”, „Wie genau bewerbe ich mich an einer Uni?”, „Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt an den verschiedenen Universitäten?”.
 

Im Zuge der Berufs-und Studiumsinformation (BuS) helfen Studienberater dreier renommierter Hochschulen (Technische Universität München TU, Hochschule München HM, iba) den Schülern bei der Entscheidungsfindung und geben Anregungen, indem sie ihre jeweilige Einrichtung und deren Konzepte vorstellen.
 

Die Schüler erfahren beispielsweise während des Vortrags der TUM etwas über das europäische Hochschulsystem sowie die verschiedenen Abschlüsse (z. B. Bachelor und Master); auch die Aspekt wie Studiengebühren und Auslandssemester werden in diesem Zusammenhang angesprochen.
 

Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass jeder Schüler prinzipiell jede Vorlesung der TUM als Gasthörer besuchen darf, um sich einen ersten Eindruck des hiesigen Universitätsbetriebes zu verschaffen.
 

Die Chance, letztendlich einen Studienplatz zu erhalten, richtet sich danach, ob dieser zulassungsfrei oder zulassungsbeschränkt ist. Bei zulassungsfreien Studiengängen ist einem der Studienplatz sozusagen sicher. Stehen aber nur begrenzt Studienplätze zur Verfügung, regelt der sogenannte „Numerus clausus“ die Vergabe. Abiturienten mit den besten Schnitten werden zuerst angenommen und zwar soweit, bis alle Plätze vergeben sind. Der Durchschnitt des letzten aufgenommenen Schülers ergibt den vorläufigen NC für das nächste Jahr. Dieser Schnitt gilt allerdings nur zur Orientierung und sollte einen nicht davon abhalten, sich für einen Studienplatz zu bewerben, auch wenn der eigene Durchschnitt vermutlich schlechter ausfallen könnte.
 

Eine weitere Möglichkeit, einen Studienplatz zu erwerben, stellt das Eignungsfeststellungverfahren dar. Hier ist nicht der Abi-Schnitt für die Aufnahme entscheidend, sondern nur die Noten in bestimmten Fächern; dabei wird dem Fach Deutsch ein besonders hoher Stellenwert zuteil. Die Schüler werden schließlich zu einem Gespräch an die Universität gebeten, bei dem sie ihre Motivation und Einstellung verdeutlichen können, um so bei besonderer Eignung doch noch einen Platz zu bekommen.
 

Anschließend informiert die Hochschule München über ihr Angebot. Die Auswahlmöglichkeit der Studiengänge ist deutlich geringer, jedoch setzt die HM in erster Linie auf einen höheren Praxisbezug.
 

Eine weitere Möglichkeit zu studieren ist die private Berufsakademie iba, bei der das Studium dergestalt aufgebaut ist, dass man die Hälfte der Zeit in einem Betrieb arbeitet und die andere Hälfte in der iba verbringt (Modell der geteilten Woche).
 

Man sieht also, es gibt nahezu unendlich viele verschiedene Möglichkeiten auf dem Weg zum Hochschulabschluss. Wer die Wahl hat, hat leider auch die Qual! Für interessierte Schüler empfiehlt sich ferner die Website www.hochschulkompass.de.
 

Laura Windorfer, Q11

 

 

Was geht ab im November?

  • 11.11.2011: Literarische Matinee für die Schüler der 10. Klassen, Q11 und Q12 (9.30h in der Turnhalle II)
  • 14.11.2011: Theateraufführung „Woyzeck“ unter Leitung von Fr. Helmrich (19.00h im Lebensraum)
  • 17.11.2011: Theateraufführung „Woyzeck“ unter Leitung von Fr. Helmrich (19.00h im Lebensraum)